Kinder geben, Ärzte verkaufen

Ich habe mir einen Husten eingefangen oder eher mein Immunsystem durcheinandergebracht. Durch Kälte oder den Klimawechsel entzündete sich der Mandelbereich und schon war es geschehen. Erkältung. Als Kind war ich oft mit den Eltern bei Ärzten, die ich nicht unbedingt als Halbgötter in Weiß wahrnahm. Aber es interessierte mich sehr, was wussten sie doch alles über den Menschen. Nicht viel, wie die Jahre danach zeigten. Was sie auch offenkundig preisgeben.

Nachdem ich meinen Lebensweg so weit vorangeschritten war, dass auch ich selbstständig zum Doktor meines Vertrauens – oder zu dem, an den man mich gewöhnt hatte –, gehen konnte. Unbewusst wurde ich zum ständigen Kunden.
Kaum erfuhr er, mich unentwegt unterbrechend, meine Leidensgeschichte, wurde ich betatscht und betrachtet. Es sei nichts Schlimmes, mit Antibiotika und drei Krankheitstagen sei die Erkältung weg. Doch nach der Einnahme des „Heilmittels“ wurde alles nur noch schlimmer. Am nächsten Tag, kaum geschlafen und nur wenig gegessen, saß ich wieder im Wartezimmer. „Ist es nicht besser geworden?“, war seine Frage.
„Nein, nun hab ich Kopf- und Gliederschmerzen. Mir ist übel. Gestern Abend hab ich mich zweimal übergeben.“
Ergebnis? Für zwei Wochen krankgeschrieben und noch eine Packung Antibiotika bekommen.
Sag mal, Doc, merkste was?, dachte ich mir. Ich nahm das Rezept, ging zur Apotheke und setzte mir ein Ziel: Salzbad, Kräutertee und viel Flüssigkeit zu mir nehmen.
In der ersten Woche wurden die Tabletten im Körper bekämpft: Entgiftung durch intensives Ausschwitzen (Sauna – bestes Heilmittel). Nebenbei nahm ich Vitamine und Mineralstoffe zu mir, aß gut und gönnte mir Spaziergänge an der frischen Luft. Die Erkältung war somit binnen 3-4 Tagen Geschichte. Den Rest der gewonnenen Zeit verbrachte ich mit ruhigem Sport.

Warum geben Kinder so viel Vertrauen in Erwachsene, damit sie später von ihnen enttäuscht werden? Sie sind noch unwissend, brauchen Fürsorge, Entwicklung, sind kleine Helfer in der Not und möchten, so wie Du, erwachsen werden. Kinder stützen sich an Menschen, die ihnen die Welt erklären können. Sie sind offen für Neues und suchen ständig unseren Rat. Sie sind ein Teil von Dir. Du warst auch mal klein, hilfesuchend, und Deine Eltern oder ein Elternteil, Deine Tante, Dein Onkel oder Deine Großeltern hatten die Verantwortung für dich übernommen – damit Du ihr segensreiches Fundament in deine Wiege aufnimmst. Was danach passierte, hing von Deiner bewussten Entscheidungskraft ab. Du bist der Mensch, der Du sein wolltest, durch alle Lebenslagen gestrickt.

Ärzte üben einen verantwortungsbewussten Beruf aus. Sie versuchen zu helfen. Ob die Hilfe dem jeweiligen Patienten wirklich hilft oder eher der Pharmaindustrie zugutekommt, das sei mal dahingestellt. Medikamente werden hergestellt, käuflich erworben und teuer an den Kunden weiterverkauft. Der Begriff „Kunde“ ist in unserer kapitalistisch orientierten Gesellschaft das konforme Nomen.
Wir arbeiten, um als „Kunden“ wahrgenommen zu werden, nicht als Menschen. Mensch können wir nur durch inneres Wachsen, Fleiß an den Talenten und konzentrierte Selbstbestimmung der Einheit werden.

Ärzte üben und üben, und Kinder suchen Wachstum.

Carpe diem et salus.

Jakob Welik

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Kräftemangel?

Kennt ihr das auch? Morgens im Bett, keine Lust aufzustehen, sich waschen oder gar frühstücken? Das Gefühl von wenig Schlaf und dauernder Müdigkeit… plagen am Leib. Oder ist das nur die halbe Kopfsache? Wahrscheinlich…

Die tägliche Arbeit: im Einzelhandel, Logistik, Management und vielen anderen Arbeitsgebieten, fördert uns nicht nur, sondern fordert jeden Tag. Bis wir unsere Zeit erreicht haben und glücklich nach Hause gehen. Ist das unsere Zukunft?

Ich möchte nicht müde daheim ankommen und mich von der Welt abschotten. Ich möchte glücklich bei der Arbeit sein – was ich bin. Aber der Rest der Menschen?

Deine 8 Stunden sollten genau geplant sein und in deine Fortschritte (Entwicklung) gesichert werden, statt in der Monotonie verpuffen. Die dich täglich kaputt macht. Du solltest jeden Tag gut aufstehen, duschen, essen und Zeit haben dich fortzubilden – danach zur Arbeit – für Brot und Wasser dienen. Deine Hauptarbeitszeit sollte neben dem Alltag, auch Gehirn gerechtes Lernen beinhalten. Für dein Studium – auch wenn auswärts von der jetzigen beruflichen Bildung – sollte mindestens eine halbe Stunde Zeit bekommen. Zeit, für deinen Arbeitgeber und für deine Entwicklung.

Wenn du Familie hast, plane täglich eine Stunde für dich. Einen Raum für deine Gedanken. Regeln für deine Pläne. Konzentration für deine Entwicklung. Mach dich frei und sei du selbst.

Atme tief und ruhig.

Carpe diem et salus.

Jakob Welik

Wir suchen nach Menschen

mit denen wir wachsen können, auch wenn wir uns mehrmals mit ihnen im Schlaf umdrehen. Menschen die uns Halt, Fürsorge, Geborgenheit, Entwicklung gegen Lebenszeit, Tat und Drang schenken. Nicht gegen Geld, auch weil sich die Machenschaften soweit verbreitet haben. Nein, nicht gegen Geld. Geld kann nichts ersetzen. Es bleibt immer noch dieselbe Botschaft (Symbolik) hinter dem Ganzen.

In der Tiefe der Gedanken erkenne ich den Menschen als etwas ganz Besonderes auf der Erde. Er, der Mensch, ist Besucher, Erkunder und Entwickler zugleich. Er ist hier um seinen Mitmenschen eine Heimat zu bieten. Damit sie gemeinsam das Leben erforschen und ihren Lebenssinn erkennen.

Er-kennen spricht von inneren harmonischen Gesetzen, die jeder durch das Praktizieren der Meditation entdecken kann. Den Nutzen daraus wird der Geist durch tägliche Praxis befürworten.

Erkenne dich selbst.

Sei wachsam und wachse.

 

Carpe diem et salus.

Jakob Welik

Ein neues Glück

Das Jahr 2017 fand einen guten, familiären und gesunden Abschluss. Es gab selbstgemachte Muffins, Schoko-Kirsch Kuchen, alkoholfreien Sekt und meine Mädels. Natürlich hab ich alle meine Freunde und Bekannte in sozialen Netzwerken zugewunken, fröhliche, aufmunternde Sprüche geschickt. Das alte Jahr verabschiedet und das neue herzlich ins Haus eingeladen.

Da fällt mir gleich dieses lustige Video auf YouTube ein. =) Guten Rutsch! Teilen erwünscht. Lachen belebt das Lebensgefühl und die Gemeinschaft.

Nach Silvester durfte ich mal wieder deutsche Städte bereisen. Zu Anfang, in der Frühe, waren hier und da lebende alkoholisierte Leichen im Gange. Viele suchten ihren Zug zu bekommen. Und ein paar stellten sich wirklich vor einer geschlossenen Tür. Zum Glück funktionierte bei ihnen noch der Reflex und die Beobachtungsgabe, dass die Trittstufe nicht ausfahren konnte – wegen manuellen Schließmechanismus. Schon hast du sie zur nächsten Tür laufen sehen – schwankend, aber erfolgreich. Willkommen im Neuen Jahr!

Das Alte wird genüsslich weggekippt und das Neue schlaftrunken Willkommen geheißen.

Ich frage mich, warum der Mensch im einzelnen, sich von dem Massenkonsum nicht befreien möchte? Einfach mal Nein! sagen und nur das kaufen, was Körper und Seele wirklich gut tut. Damit er, der Mensch, wieder zum klaren Urteilsvermögen, reinen Gedankengut, Aufrichtigkeit, Freiheit (nicht im Sinne der Macht Entscheidung) und innerer Harmonie kommt. Mehr aktiven Sport, Meditation, Familie, Reisen, die Welt erkunden anstatt sie zu zerstören (wie sich selbst) und mehr schaffen.

Alkohol ist kein Freund. So wie die Regel: Am 2-Liter Wasser am Tag trinken. Das nützt nur der Wasser Lobby.

Fühle dich gut in dem was du tust. Tut es dir schlecht, so tue, wonach dein Frieden ruft.

 

Carpe diem et salus.

Jakob Welik

Wenn Du deine Träume fotografieren könntest…

wie würden die Bilder aussehen?

Meine Träume sind lebendig, manchmal kann ich die Handlung bestimmen, oft bleibe ich einfach dabei. Wie würden meine Träume nun aussehen? Wenn ich nicht mal wieder schwarz träume – also keinen Traum habe – dann folgt eine Reihe aus verschiedenen Begebenheiten. Das alles in Mystik und Symbolen vermischt, sagt mir eine wichtige Botschaft in den Tag, oder für die Situation meines Zustands. Das hab ich mittlerweile gelernt. Träume strahlen wichtige Botschaften aus. Mit denen wir uns auseinandersetzen sollen und sie bloß nicht ignorieren.

Leider kann ich meine Träume nicht fotografieren, aber aufs Papier bringen. Andere können Sie malen, in Filmen darstellen oder im Theater nachspielen. Die Menschen sind mit dem glücklich, dass sie glücklich macht – kleine Wunder, die zu großen heranwachsen (können). Wenn der Mensch den Mut aufbringt damit zu wachsen.

Wie würden Deine Träume aussehen?

Carpe diem et salus.

Jakob Welik

 

Copyright des Bildes und mehr über den Autor, sowie einen interessanten Beitrag, findest du hier.

Wo sind die Sterne?

Ich wünschte, ich könnte die Menschen einen.

Der Mond ist halb hinter den Wolken und niemand putzt unsere Sterne am Himmel. Es kümmert niemanden das die Herzen der Menschen in ihren Gefühlen erkalten. Niemand möchte einander helfen und wenn, stösst der gute Wille gegen den Eisernen Vorhang. Das Interesse an einer persönlichen Entwicklung schwindet stetig. Niemand ist immer da.

Göttigen. Es ist 21:26 Uhr. Wie sitzen neben dem Burger King und warten auf unseren Zug nach Hamburg. Die Menschen laufen vorbei, einander in immer dieselbe Richtung. Wenn du heute zum einen Ende gegangen bist und in die Bahn eingestiegen. Wirst du Morgen wieder zum anderen Ende gehen, das gestern dein Anfang war. Merkst du noch etwas? Merkst du, wie die Zeit an dir vorbeigeht?

Carpe diem et salus.

Jakob Welik

Nach Weihnachten

Unbekümmert zog Wärme in die kahle, düstere Stadt Bremen ein. Wobei es hier im Frühling-Sommer sehr gut zugeht und viele Menschen sich in der Stadt auf Veranstaltungen und Attraktionen einfinden. Eine kleine musikalische Stadt oberhalb von Deutschland. Trauen Sie sich als Fremder hinein, als Fremder – wenn Sie hier noch nie waren.

Zum Jahresende haben wir uns entschlossen Muffins zu backen, Lasagne und Salat vorbereiten und den letzten Schritt mit alkoholfreien Lilienthaler Sekt abzuschließen. Wir versuchen uns soweit es möglich ist von rein biologischen Gemüse, Obst und Fruchtsorten ernähren. Natürlich bekommt man kaum noch sehr gesundes im Einzelhandel. Auch die vielen Bio-Läden sind versucht Gutes zu liefern, siehe Inhaltsangaben; bleiben auch diese von der Chemie Industrie nicht verschont.

Um den Menschen auf der Erde gesunde Nahrung zu geben braucht es Zeit. Weil die Industrie jedoch mit verkürzter Zeitmenge und den Zusatz an Chemie Geld in Massen schafft – wartet sie nicht. Wirtschaft wächst durch den Konsum. Immer mehr gerät der Mensch in eine Zwangsgesellschaft und setzt sich die Handschellen der Verpflichtung an. Er macht sich freiwillig zum Opfer einer Minderheit und … er opfert seinen gesunden Menschenverstand einer Zeit, die er durch selbstständiges Handeln (wie Denken), besser in seine Entwicklung, Persönlichkeit und Lebensführung einsetzen kann.

Der Mensch ist eben das, was er aus sich macht.

Carpe diem et salus,

Jakob Welik